Radon ist ein natürlich vorkommendes, radioaktives Edelgas, das als stark Lungenkrebs fördernd gilt. Das Gas lagert in den Poren des Gesteinsuntergrundes, wird durch die notwendige Baugrube bei Neubaumaßnahmen freigesetzt und tritt nach und nach über kleinste Ritzen, Fugen, Risse und Spalten in das Gebäude ein. Da Radon schwerer ist als Luft, sammelt sich dieses insbesondere in den Kellergeschossen, was insbesondere bei genutzten oder bewohnten Kellern schwere gesundheitliche Folgen haben kann.

Gemessen wird Radon in Becquerel pro Kubikmeter Luft (Bq/m³).  Der im Gesetz verankerte Referenzwert beträgt 300Bq/m³. Bei einem höheren Wert, werden von der Bauherrschaft Schutzmaßnahmen gefordert. Da das Krebsrisiko jedoch bereits ab 100Bq/m³ zunimmt, empfiehlt das Bundesamt für Strahlenschutz bereits bei niedrigeren Werten zu handeln.

„Wo muss ich nun als Bauherr auf mögliches Radonvorkommen achten?“ – Die Konzentration hängt von der Bodenbeschaffenheit ab. Diese variiert von Grundstück zu Grundstück. Ein Bodengutachten gibt Auskunft. Jedoch bedeutet das nicht, dass bei Neubauten grundsätzlich auf Radon untersucht wird. Der Gesetzgeber lässt den Bundesländern die Möglichkeit, Radongebiete auszuweisen und entsprechende Auflagen zu machen. Als Anhaltspunkt, ob Sie bei Ihrem Bauprojekt betroffen sind, liefert die sog. Radonkarte des Geoportals des Bundesamtes für Strahlenschutz www.imis.bfs.de/geoportal/Radon.

Wie Sie Ihren Neubau dauerhaft wirksam, im Zusammenhang mit einer gegen drückendes Wasser dimensionierten Bauwerksabdichtung, und wirtschaftlich vor Radon Schützen, erläutern wir Ihnen gerne in einem persönlichen Gespräch.